Nachhaltig unterwegs: 3 Schritte zur Abfallreduktion

Reisen hinterlässt Spuren in Form von Verpackungen, Einwegartikeln und unnötigem Müll. Das Spannende: Ein Grossteil davon entsteht aus Gewohnheit, nicht aus Notwendigkeit. Mit ein paar smarten Anpassungen kannst du deinen Abfall auf Reisen deutlich reduzieren – ohne auf Komfort zu verzichten.

Hier zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt bewusster unterwegs bist und welche kleinen Routinen einen grossen Unterschied machen.

1. Vorbereitung: Abfallreduktion beginnt schon zu Hause

Die nachhaltigsten Entscheidungen triffst du nicht erst im Hotel, sondern beim Packen.

Setze auf wiederverwendbares Reisezubehör

Statt unterwegs ständig Neues zu kaufen, lohnt es sich, ein kleines Set an langlebigen Begleitern zu haben:

  • Eine robuste, nachfüllbare Trinkflasche und/oder Becher
  • Einen wiederverwendbaren Wäschesack
  • Eine kleine Tasche für all eine Elektronik, damit zu nicht am Flughafen noch schnell den passenden Adapter oder Kabel kaufen musst.
  • Nachfüllbare Reisegefässe für Shampoo, Duschgel und Lotion
  • Oder gleich auf feste Shampoos oder Duschseifen setzen. Somit sparst du nicht nur Verpackungsmaterial, sondern auch noch Gewicht (Bei Flüssigprodukten schleppst du unnötiges Wasser im Produkt mit)
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Versuche generell unnötige Sachen gar nicht erst einzupacken, denn mit je weniger Gewicht du reist, desto kleiner ist dein CO2-Fussabdruck.

TRVLbits-Tipp: Wir haben die perfekten Reisebegleiter bei uns im Shop, zum Beispiel die Origami Flasche von DiFOLD oder auch den Origami Becher. Wusstest du, dass mittlerweile viele Cafés dein Getränke auch gerne in deinen eigenen Becher abfüllen?

2. Unterwegs: Digitale statt gedruckte Unterlagen

Ich reise bereits seit Jahren ohne Papier und hatte noch nie Probleme. Boardingpässe, Tickets, Buchungsbestätigungen – vieles davon muss nicht mehr ausgedruckt werden. Nutze:

  • Wallet-Apps auf dem Smartphone (Google Wallet, Apple Wallet)
  • Airline- oder Bahn-Apps
  • Für Hotels oder Mietauto genügt in der Regel ein Ausweis und Kreditkarte. Trotzdem vielleicht die Reservationsbestätigung bereithalten.

Weniger Papier bedeutet weniger Chaos in der Tasche – und weniger Abfall.

TRVLbits-Tipp: Mache Screenshots von wichtigen Dokumenten, falls du doch einmal kein Internet hast. 

3. Am Reiseziel: Bewusst konsumieren

Souvenirs sind schön, aber nicht Alles muss gekauft werden. Statt vieler kleiner Mitbringsel kannst du z. B. auf folgendes setzen:

  • ein qualitativ hochwertiges, lokales Produkt, das du wirklich nutzt. Beispiele sind: Gewürze, Textilien, Geschirr, Lebensmittel
  • digitale Erinnerungen mit Fotos, Videos und Reisetagebuch. Einer unserer Favoriten ist die App “Polarsteps”, damit können dich deine Freunde auf der Reise digital begleiten und du kannst dir danach einfach ein Fotoalbum erstellen lassen.
  • Erlebnisse statt physische Objekte. Eine Food-Tour gehört für mich in einer neuen Stadt immer dazu. Du lernst nicht nur lokale Spezialitäten kennen, sondern oft auch viele historische Fakten.

Auch Kleidung kann indirekt zu „Müll“ werden – nämlich dann, wenn Teile nur für eine Reise gekauft und danach kaum getragen werden. Eine bewusst zusammengestellte Reisegarderobe reduziert Fehlkäufe, nutzt deine mitgebrachten Kleidungsstücke optimal und spart Platz und Gewicht. Hilfreich sind:

  • neutrale Farben, die sich gut kombinieren lassen
  • Materialien, die du gut auslüften und mehrfach tragen kannnst
  • ein System im Koffer, das dir hilft, den Überblick zu behalten (z.B. mit Packing Cubes und Wäschebeuteln)

TRVLbits-Tipp: Das WSW Strandtuch mit dem Geheimfach ist super geeignet, da es leicht ist und an der Sonne innerhalb von 10 Minuten trocknet. 

Fazit

Wichtig ist: Nachhaltig reisen bedeutet nicht, dass du alles “perfekt” machen musst. Es geht darum, bewusste Entscheidungen zu treffen im Rahmen, wie es für dich praktisch und realistisch ist. 

Vielleicht startest du mit:

  • Einer wiederverwendbaren Trinkflasche
  • Einem ökologischen Wäschesack
  • nachfüllbare Reisegrössen für deine Lieblingsprodukte
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